Dienstag, 25 Dezember 2012 14:07

Wintertipps für Naturfotografen

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Kleine Zusammenstellung mit Tipps für die Fotografie im Winter. Vom Kondenswasser, Grödeln, Taschenwärmer bis zur Heizung fürs Tarnzelt

 

Kameras und Objektive

 Für heutige Kameras und Objektive macht die Kälte im normalen Fall keine Probleme. Bei Schneefall macht es Sinn die Kamera und das Objektiv abzudecken. Siehe http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/83-naturfotografie-im-regen.html

Ersatzakkus für die Kamera nicht vergessen und am besten am warmen Körper transportieren.

Vor Objektiven mit kurzer Gegenlichtblende sind Schutzgläser bei Schneefall sinnvoll, so muss man beim Wischen nicht so vorsichtig sein.

 

Die Gefahr von Kondenswasser  auf der Fotoausrüstung

 Wichtig wenn man aus der Kälte in Wärme kommt, kann die Ausrüstung beschlagen das verhindert man in dem man die Kamera und die Objektive im Kalten noch in Plastiktüten einwickelt, dann bildet sich die Feuchtigkeit an der Außenseite der Tüte. Man kann auch die Komplette Fototasche / Fotorucksack in eine große Plastiktüte packen.

Bis die Ausrüstung die Raumtemperatur angenommen hat in der Tüte belassen.

Tipp:

die Speicherkarten / Akkus schon in der Kälte aus der Kamera entnehmen so dass man nicht so lange warten muss bis sich die Ausrüstung klimatisiert hat.

 

Kleidung im Winter für Naturfotografen

 Kanadische Winterstiefel, lange Funktionsunterwäsche, und mehrer Schichten Fleece bilden die Grundlage. Wichtig bei körperlicher Anstrengung schwitzt man deshalb nach dem Zwiebelschalenprinzip anziehen und wenn man sich bewegt lieber 1 oder 2 schichten ausziehen.

Für mich als Brillenträger ist noch die warme Mütze mit großem Schirm sehr wichtig damit ich bei Schneefall noch den Durchblick habe.

 

Wie hält sich der Tierfotograf die Hände warm

 Handschuhe

Taschenöfen

Benzin

Vorteil: halten lange

Nachteil: Geruch

Kohlestäbchen

Vorteil: halten lange

Nachteil: Geruch

Chemie

Diese Taschenöfen bestehen aus einer übersättigten Lösung die beim Druck auf einen „Metall Frosch „ Wärme abgibt. In heißem Wasser der Prozess wieder um gekehrt werden

Vorteil: Sehr einfach

Nachteil: Wärme hält nicht sehr lange gut um sich kurzzeitig die Hände an zu Wärmen.

 

Muff

Für lange Ansitze bei der Tierfotografie habe ich mir aus Fleece einen Muff genäht hat den Vorteil das sich beide Hände wärmen bzw. ein Taschenofen reicht aus.

 

Schneeschuhe

damit kommt man auch bei hohem Schnee gut vorwärts. Sehr hilfreich auch schon bei nur kurzen Distanzen zum Motiv.

 

Pulka

Zum Transport der Ausrüstung.

Grödeln

kleine Steigeisen sehr hilfreich wenn man im Winter in der Nähe von vereisten Wasserfällen fotografiert. Grödeln werden mit Gurtband an den Winterschuhen befestigt, man benötigt keine Steigeisenfeste Schuhe.

Das Problem von Teirfotografen beschlagenen Linsen in Fotohides

Linsen beschlagen wenn sie kälter als die Luft sind und Feuchtigkeit vorhanden ist. Nimmt man die Linse von draußen ins wärmer Fotoversteck dann ist die Gefahr groß dass die Linse beschlägt.

Es kann auch passieren dass wenn man das Objektiv schon recht früh aus dem Tarnversteck steckt dann die Sonne die Luft schneller erwärmt als die Linse, und dadurch die Linse beschlägt.

 

Heizung fürs Tarnzelt

Eine Blechdose am Umfang mit Löchern versehen, in Innere der Dose kommen Teelichter. Deckel auf die Dose und fertig. Für Ausreichend Belüftung im Zelt sorgen.

 

Gelesen 5652 mal Letzte Änderung am Samstag, 29 Dezember 2012 10:22
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