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Tipps und Tricks

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Better Beamer

Teleblitzvorsätze wie der Better Beamer sind sehr praktisch sie bündeln den Blitz für längere Brennweiten, wie sie in der Naturfotografie verwendet werden. Der Einsatz ist ab 300mm Brennweite sinnvoll. Da dass das Licht gebündelt wird reicht der Blitz weiter oder nicht so viel Leitung pro Blitz benötigt. In den USA sieht man fast keinen Naturfotografen der nicht den Blitz und einen Teleblitzvorsatz verwendet. Der Better Beamer lässt sich komplett zerlegen und wird mit Klettband am Blitzgerät befestigt, aber Vorsicht.

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Tipps für Einsteiger in der Naturfotografie


Ausrüstung


Nicht jeder der Tieraufnahmen machen will, kann sich gleich ein 500 - 600/4  AF kaufen. Hier ein paar Vorschläge für eine "günstige" Ausrüstung:

Kamera für die Naturfotografie

Die Kamera sollte man nicht überbewerten. Im ersten Moment ist sie eine Filmbüchse mit Verschluss und der Möglichkeit ein Objektiv anzuschließen. Natürlich haben AF-Geschwindigkeit und Motorfrequenz ihre Berechtigung. Ich denke allerdings, als erstes sollte man in die Optik investieren. Mit einem 135 mm und einer EOS1 Mark 12 hat man es in der Tierfotografie nicht gerade leicht.

Sinnvolle Funktionen der Kamera:

Zeitautomatik
manuelle Belichtungseinstellung
Abblendtaste
Spiegelvorauslösung
TTL - Blitzmessung

1,5-1,6 Crop Kamera damit hat man schon den ersten Konverter.


Der Hersteller ist im Prinzip nicht sehr wichtig, das umfangreichste Objektivprogramm für Naturfotografen haben zur Zeit Canon und Nikon.

Teleobjektive für die Naturfotografie

Canon

Mein Tipp, mit dem 400/5.6 von Canon kann man  noch mit 1.4 fach Konverter sehr gute Aufnahmen machen oder mit dem 300/4 IS + 1,4 fach ( mit Einschränkung 2 fach )
Des weiteren ist natürlich auch das 100-400 IS ein sehr interessantes Objektiv, wobei ich es nicht unbedingt mit Konvertern einsetzen würde.


Sigma

Das 50-500 Zoom von Sigma ist ein sehr interessantes Objektiv, wenn man in die Naturfotografie einsteigen will, hat mit dem Objektiv einen großen Brennweitenbereich abgedeckt.  Besonders interessant ist die Felxibilität die einem das Objektiv gibt.


Mit einem 300mm Objektiv wird man natürlich an gewisse Grenzen stoßen, das Geheimnis der Tierfotografie ist aber dorthin zu gehen, wo man Tiere einfach fotografieren kann wie zum Beispiel Enten am Stadtteich. Gerade in Stadtparks sind Tiere Menschen gewohnt und lassen sich deshalb oft besser fotografieren. Eben so sind Wildgehege oder Wildgatter und Zoos eine sehr gute Möglichkeit näher an Fotomotive zu kommen. In freier Wildbahn kann man man durch den Einsatz eines Tarnzelts die Distanzen verkürzen.

Wichtig ist gerade, mit kürzeren Brennweiten muß man aufpassen, dass man  Tiere nicht beunruhigt oder Störungen verursacht. Es ist keine Entschuldigung, wenn ein "Fotograf " ein Nest freilegt und dann behauptet, er könne sich keine teurere Ausrüstung leisten.

Makrofotografie

Der Einstieg in die Makrofotografie ist sicherlich noch der günstigste. Und positiver Nebeneffekt, Blumen und Insekten gibt es überall in fast unendlicher Vielfalt.
Viele Zoomobjektive haben eine Makroeinstellung, mit der man schon in den Makrobereich vordringen kann.  Der Einsatz eines speziellen Makroobjektivs macht die Sache dann perfekt.
Für den Makrofotografen sind die Makrobjekitve von 180/200 mm ein Genuss, allerdings auch nicht gerade billig. Mit einem 90 / 100mm makro ist man allerdings auch sehr gut beraten und spart noch Geld. Ein sehr gutes Objektiv ist auch das 150/2.8 von  Sigma, sehr gute Qualität Stativschelle hohe Lichtstärke für die kreative Fotografie. Eine Blitzschiene und ein normales Blitzgerät + Kabel, zum entfesselten Blitzen, ein Stativ  mit variaber Beinspreizung, eine selbstgemachte Aufhellfolie -  und man ist bereit für das Makroreich.
Auf Grund des zu geringen Objektiv Objektabstandes würde ich kein 50mm Makro empfehlen.


Stativ für Naturfotografen

Sehr wichtig ist das Stativ! ( siehe Schärfe ) Im Programm von Gizzo, Berlebach oder Manfrotto findet man sicher ein passendes. Vorsicht, gerade bei leichten Ausrüstungen sollte das Stativ nicht zu leicht sein. Das Stativ bitte auch einsetzen! Gerade am Anfang sollte man sehr viel mit dem Stativ arbeiten, die Qualität der Bilder und der Bildgestaltung wird besser.

Der Stativkopf sollte unbedingt wechselbar sein, am besten man kauft diesen extra. Für fast alle Motive geeignet ist ein Kugelkopf. Wer mit Telebrennweiten größer 400 arbeitet, sollte sich einen 2D Neiger ( z.B. den 501 von Manfrotto ) zulegen.  Ausnahme die Berlebach Stative mit Kugel. Eigentlich sind diese zum nivellieren gedacht, am Anfang kann man sich aber einen Kopf sparen und nur die Kugel verwenden super stabil. Wichtig für die Naturfotografie ist noch dass man mit dem Stativ auch in Bodennähe arbeiten kann, hierfür ist eine variable Stativbeinspreizung notwendig. Auf eine Mittelsäule kann in der Naturfotografie verzichtet werden.
Für Makromotive verwende ich den 3D Super Junior Neiger ( Manfrotto ), einen sehr einfachen aber stabilen Neiger, für Landschaft, Pflanzen und Pilze.

Ein Bohnensack ( Siehe Fototipps ) gehört auch zur Grundausrüstung, zum einen beim Auflegen der Kamera in Bodennähe und als guter Ersatz für ein Autoscheibenstativ,

Filter in der Naturfotografie

Die wichtigsten Filter werden hauptsächlich in der Landschaftsfotografie eingesetzt:

Filter, die man situations- bedingt einsetzt:

  • Grauverlauffilter um zu große Kontrastunterschiede zwischen Himmel und Landschaft ausgleichen zu können
  • Pol-Filter ( Polarisationsfilter ) um das Himmelsblau bzw. die Wolken zu verstärken, funktioniert nur bei Seitenlicht. Kann auch Spiegelungen auf nicht metallischen Oberflächen beseitigen  ( z.B. Wasser ).

Allgemein

Auf dem Fotomarkt wird viel Unsinn angeboten, das Geld sollte man lieber in die wichtigen Ausrüstungsteile stecken und dies ist zuallererst das Objektiv, dann das Stativ und dann kommt erst die Kamera. Und Vorsicht, als Fotograf ist man sehr anfällig für das gefürchtete Technikfieber, das einen nur noch an Technik und nicht mehr an Bildgestaltung, Ausdauer und Freude am Fotografieren denken lässt.
Ein wichtiges Ausrüstungsteil kann man nicht kaufen sondern nur erlernen, die Geduld und Ausdauer. Wichtig sind gute Bestimmungsbücher und Literatur die einem ein gutes Hintergrundswissen zu den Motiven liefert.

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Knieschoner

Als Naturfotograf wird man oft in die Knie gezwungen zum einen von schlechen Bildern zum anderen von den Motiven. Deshalb unbedingt Knieschoner kaufen, im Baumarkt gibt es schön dicke ( zum Fliesen legen )  dieses sinnvolle Zubehör, das zu besseren Bildern verhilft, für einem Bruchteil eines 600/2.8. Für Macro ein Muß, für alle anderen ein Weg zu neuen Perspektiven.

Zusatz von Werner Schrittesser
Gut sind auch die Schoner der Inlineskater, da gibts neben Knie- auch Ellbogenschoner, und manchmal bin ich auch auf allen Vieren unterwegs.

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Bohnensack

Ein kleiner Sack mit trockenen  Bohnen, Reis oder Linsen gefüllt ist für den Naturfotografen oft das beste Stativ, bei offenem Fenster auf die Autotür gelegt, ersetzt der Sack ein Autoscheibenstativ, und verhindert besser als jedes starre System, dass  Schwingungen zum Verwackeln führen. Durch die Füllung werden Schwingungen abgebaut, so dass längere Belichtungszeiten möglich sind. Auf den Boden gelegt, ergibt der Sack ein improvisiertes Bodenstativ. Im Gehege legt man den "alten" Sack auf eine Mauer und erhält ein sehr gutes Stativ. Einziger Nachteil schnelle Schwenks sind auf dem Sack nicht möglich 

Neben einem alten Kunstlederturnbeutel verwende ich eine kleine Kunstledertasche, die ich zur Unterstützung ( wir machen den Weg frei ! ) von meiner Bank kostenlos bekommen habe. Die Tasche ist 240mm x 170mm groß und dient wohl zum Transport von großen Geldscheinen, zum fotografieren diese entfernen.
Noch ein Tip: auf Flugreisen füllt man den Sack vor Ort im Supermarkt.

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Fotografieren durch Glasscheiben

Manchmal kommen in der "Naturfotographie" Glasscheiben vor, wenn man z.B. unter kontrollierten Bedingungen  im Gehege fotografiert. Da die Glasscheiben in Wildgehegen selten mehrschichtvergütet sind, meidet man meistens das Fotografieren durch diese.

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Schärfe, Schwingungen

Lange Tele mit einer Anfangslichtstärke von 4.0 werden oft mit 1,4  fach Konverter eingesetzt, da die Qualität der Aufnahme bei Einsatz eines hochwertigen Konverters nicht leidet. Wie sieht es mit dem Zweifachkonverter aus ? Oft hört man von der schlechten Qualität dieser Konverter. Meine Erfahrung ist, dass das größte Problem die Verwacklungen bei der schlechteren Lichtstärke 8 und den daraus resultierenden langen Belichtungszeiten ( Grundobjektiv 4.0 ) sind, die die Aufnahmen verschlechtern. Auch in vielen anderen Fällen sind es Vibrationen, die für schlechtere Bildqualität verantwortlich sind.
1. Die konventionellen Techniken
2. Bildstabilisatoren
3. Kontrolle der Schärfe

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