Tipps und Tricks - Wildlifepaparazzo.de http://wildlifepaparazzo.de Wed, 16 Aug 2017 03:36:28 +0000 Joomla! - Open Source Content Management de-de 2D Neiger Berlebach Mod. 552 / 553 http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/97-2d-neiger-berlebach-mod-552-553.html http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/97-2d-neiger-berlebach-mod-552-553.html

Den kleinen Neiger 552 habe ich seit Jahren im Einsatz. Den optimalen Stativkopf gibt es leider nicht, im Bereich Naturfotografie werden deshalb verschiedenste Stativköpfe eingesetzt  vom Kugelkopf bis zum 2 D Neiger für die Telefotografie. Gerade bei den 2 D Neigern werden gerne schwere Videoköpfe eingesetzt die wenn das Gewicht keine Rolle spielt optimal für die großen Teleobjektive sind.
Hat man lange Fußmärsche zu absolvieren oder ist beim Fluggepäck im Gewicht beschränkt dann wird es schwierig, 2 D Neiger unter einem 1KG Gewicht die ein 600er stabil halten können gibt es nicht viele. Der Berlebach 552 ist ein solcher Stativkopf, mit einem Gewicht von 0,82Kg ist er sehr leicht und trotzdem durch die kompakte Bauweise sehr stabil. Wer auf  Reisen nur einen Stativkopf mitnehmen will ist mit dem Berlebach sehr gut bedient. In Kombination mit einem Hochformatwinkel * oder Hochformaterweiterung HF3 für Neiger 553 kann man alle fotografischen Bereiche bespielen. So verwende ich den 552 auch für Makrofotografie oder bei der Landschaftsfotografie.
Weite Vorteile die Arca Swiss kompatible Kupplung ist fest verbaut die Vertikale Achse hat eine Friktionseinstellung und die Möglichkeit eine Lastaufnahmefeder zuzuschalten. Bei einem Objektivgewicht von 5 Kg kann die Feder das Objektiv zwar nicht halten kippt dieses ab wird es allerdings gebremst. Jeder der schon einmal ein großes Tele auf einem nicht ganz festgezogenen Kugelkopf kippen gesehen hat weis dass dies zum Umfallen des Stativs führen kann. Eine sehr gute Funktion mir nicht bekannt dass diese in einem Gewichts ähnlichen Neiger verbaut ist. Werden leichtere Kamera / Objektiv Einheiten verwendet dann schaltet man die Feder aus und kann die vertikale Achse bis zum Anschlag ohne Kraft Anstieg nutzen.
Da die Vertikale Achse geklemmt werden muss wenn man die Kamera loslässt ist die Position des Klemmhebels wichtig. Bei Aktionfotografie  sind Gimbals oder Videoneiger deshalb so beliebt da diese nicht geklemmt werden müssen um das abkippen des Objektiv zuverhindern. Beim Berlebach liegt der Daumen fast automatisch auf den Klemmhebel wenn die linke Hand am Stativfuss liegt, man muss keine Schraube drehen sondern nur drücken eine sehr gut Lösung.
Die Klemmkraft ist ausreichend um ein 600er in jeder Lage zu halten, trägt man allerdings das Objektiv stammt Stativ auf der Schulter dann reicht die Kraft nicht aus. Ich trage das Stativ schräg auf der einen Schulter und das lange Teleobjektiv liegt auf der anderen Schulter so lässt sich die Einheit gut tragen bei Absetzen von der Schulter muss man das Objektiv mit der Hand sichern.
Das geringe Gewicht ist auf der Pirsch sehr hilfreich z.B bei Touren zu den Moschusochsen war nur der 552 dabei. Auch bei der Hidefotografie ist der Neiger immer mit dabei durch das 3/8 Zoll Gewinde ist der Neiger überall montier bar und bei Flugreisen können auch 2 Köpfe mitgenommen werden. Berlebach hat mit dem Neiger ein tolles Produkt auf den Markt gebracht mittlerweile gibt es schon einen Nachfolger (2-Wege-Neiger Mod. 553
 mit denselben positiven Eigenschaften. Hervorzuheben ist auch der Service von Berlebach, ein Defekt des Neiger nach jahrelange Benutzung wurde kostenfrei repariert. 
Wie bei allen 2D Neiger ist eine Nivellierung im Stativ notwendig um den Berlebach Neiger ausrichten zu können.

*Hochformatwinkel für 2D Neiger

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Sun, 23 Oct 2016 12:54:25 +0000
Tablet / Smartphone / Apps und Naturfotografie, Tierfotografie http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/91-tablet-smartphone-apps-und-naturfotografie-tierfotografie.html http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/91-tablet-smartphone-apps-und-naturfotografie-tierfotografie.html Tablet / Smartphone / Apps und Naturfotografie, Tierfotografie

Da Tablet und Smartphone auch für Naturfotografen interessant sind, eine kleine Liste mit Tips zu passenden Apps.

 

Schärfentiefe, „Tiefenschärfe“, hyperfokale Entfernung hyperfokale Distanz


Die Schärfentiefe ist Maß für die Ausdehnung des scharfen Bereichs im Bild. Durch stärkers Abblenden / Blende schließen kann man die Schärfentiefe erhöhen gleichzeitig steigt die Gefahr der Beugungseffekte die sich negativ auf die Schärfe auswirken.
Die hyperfokale Entfernung / hyperfokale Distanz gibt in der Fotografie an auf welche Entfernung fokussiert werden muss im Unendlichen liegende Objekte noch scharf abzubilden.
Fokussiert man auf die hyperfokale Entfernung reicht die Schärfentiefe von der halben hyperfokalen Entfernung bis Unendlich.
Um die hyperfokale Entfernung zu berechnen gibt es eine komplexe Formel bzw. Tabellen oder eine schöne App.

App Hyper Focal Pro


Kamera, Brennweite, Blende und Fokussierdistanz eingeben man erhält eine gute Grafik der Schärfentiefe.
Licht
Jeder Naturfotograf kennt das Thema man ist auf Erkundungstour, findet einen guten Platz und möchte wissen wann das Licht perfekt ist.
Sun Surveyor App
Eine dreidimensionale Grafik zeigt den Sonnenverlauf an. Mit GPS und Kompass kann das Tablet seine Position und Ausrichtung erkennen und richtet die Grafik danach aus. Mit der App weiß man auch an bewölkten Tagen wo die Sonne steht .In der Pro Version kann die Grafik mit dem Lifebild der Kamera des Smartphone / Tablets überlagert werden so dass man wo z.B die Sonne untergeht / verdeckt wird. Eine Sehr gute Hilfe für Tierfotografen und Landschaftsfotografen für letztere ist auch noch die Angabe der blauen Stunde neben Sonnenaufgang und Untergang interessant.

Navigation


GPS und Karten


Locus Maps

Die App Locus Mapps in Verbindung mit den Karten von Openstreepmap und man weiss wo man sich befindet. Perfekt um in unbekanntem Gelände sein Ziel zu finden.

Kamera steuern mit dem Smartphone oder Tablet

Canon DSLR

Mit der App Canon DSLR kann eine Canon Spiegelreflexkamera vom Samrtphone aus gesteuert werden. Entweder man benötigt eine Kabelverbindung oder man kann über einen Batteriebetriebenen Router ( TP-Linkbox ) die Kamera per Wireless LAN steuern
http://www.traumflieger.de/reports/Handy-DSLR:::4.html
Für GOPRO Kameras HERO 3 Kameras und HD HERO 2 Kameras + Wi-Fi BacPac™
Mit der App kann man alle Kamerafunktionen per WiFi fernsteuern.
http://de.gopro.com/support/gopro-app-support

 

Apps für Vogelfotografen

Vogelnamen Übersetzer von HCDesign

Die App übersetzt Vogelnamen in mehrere Sprachen( ca. 30 ) sehr gut wenn am im Ausland auf Einheimische trifft die einem Tipps geben wollen.
Positiv: viele europäische Sprachen

Die Vögel Europas von Naturalis Biodiversity Center


Einfacher Vogelführer hauptsächlich Fotos einige Zeichnungen  und einer kurzen Beschreibung. Ersetzt keine gutes Bestimmungsbuch hilft aber unterwegs sehr gut.
Positiv: der Umfang  448 Vogelarten

 

Sonstiges

Bedienungsanleitungen


Wer kennt schon alle Individualfunktionen auswendig, deshalb alle  Bedienungsanleitungen von Kamera und Blitzgeräten auf dem  Smartphone / Tablet als PDF speichern.

CANON
http://www.canon.de/Support/Manual_Download/
NIKON
http://www.nikon.de/de_DE/service_support/Handbuchservice.page
Sony
http://www.sony.de/support/de/product/SLT-A57/manuals
GOPRO
http://de.gopro.com/support/hero3-black-support


Bilder
Natürlich habe ich auf dem Tablet immer ein paar Bildbeispiele mit dabei das hilft zu erklären was man mit so einem langen Teleobjektiv alles Fotografiert.

Tidenkalender
Bei der nächsten Reise Richtung Meer werden ich eine der Gezeitenapps testen.

Zubehör

Klemme für Tablet oder Smartphone
Einfache stabile Tablet-Klemme um das Tablet z.B am Stativ zu befestigen.
Bauanleitung siehe Skizze kombiniert man die Tablet-Klemme mit einem kleinen Kugelkopf und einer Leimzwinge dann kann man das Tablet fast überall befestigen. Auch der Einsatz der Tablet-Klemme auf einem kleinen Biegstativ ist bei bodennahem Arbeiten ist sehr praktisch.

Skizze der Klemme:

Pos. 1 Buchenholzleiste 40x5x( X= Breite des Tablets)
Pos. 2 Buchenholzleiste 40x5x ( Dicke des Tablets + 20 )
Pos. 3 Buchenholzleiste 40x5x ( Dicke des Tablets + 20 )
Pos. 4 2mal Führungsstangen für Pos.3, Metallstangen Durchmesser 2mm ( Nägel )
Pos. 5 Gewindestange M4
Pos. 6 Flügelmutter M4
Pos.7 M6 Einschlagmutter, das M6 Gewinde mit einem ¼“ Gewindebohrer nachgeschnitten
Pos. 8 / 9 Moosgummi 5mm dick

Tipp: Pos.1 und Pos 3 gemeinsam bohren. Die Gewindestange Pos 5 und Pos 4 mit Zweikomponentenkleber in Pos 1 einkleben. Dann die Bohrungen von Pos.3 im Durchmesser um 1mm vergrössern.

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Fri, 18 Apr 2014 19:11:34 +0000
Das ideale Reisestativ für den Tierfotografen / Naturfotografen gibt es das ? http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/90-das-ideale-reisestativ-fuer-den-tierfotografen-naturfotografen-gibt-es-das.html http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/90-das-ideale-reisestativ-fuer-den-tierfotografen-naturfotografen-gibt-es-das.html Das ideale Reisestativ für den Tierfotografen / Naturfotografen gibt es das ?

Nach Jahren der Suche habe für mich einen guten Kompromiss gefunden.

 

Randbedingungen
1. Gewicht um die 2 KG, für die Fotografie in den Bergen und um das Fluggepäck nicht zu sehr zu belasten.
2. Tragkraft für ein 600mm Objektiv für die Tierfotografie
3. Variable Beinspreizung mit Anschlägen
4. Geringe niedrigste Aufbauhöhe, für Macrofotografie und Tierfotografie in Augenhöhe
5. Aufbauhöhe von min. ca. 1,5m, für die allgemeine Naturfotografie, Landschaftsfotografie
6. 100mm Kalottenaufnahme um einen professionellen Videoneiger aufnehmen zu können
7. Unempfindlich gegen Schmutz


Das Größte Problem war das Stativgewicht und die Tragkraft bei den bekannten Stativ Herstellern wurde ich nicht fündig. Die meisten Karbonstative die in Frage kamen hatten ein Eigengewicht von ca. 3 Kg.
Auf Flugreisen und in den Bergen kommt es auf jedes Gramm an so, dass das neue Stativ auf keinen Fall schwerer sein darf als mein Sachtlerstativ, an dem mich die fehlenden Beinanschläge stören, besonders wenn man in Bodennähe fotografiert.

Beim amerikanischen Hersteller Really Right Stuff fand ich folgendes Stativ
TVC-33 Karbon-Stativ der Versa Serie 3
Material Stativbeine: Karbon
Maximale Tragkraft: 23kg ( Herstellerangabe )
Gewicht: 1,8kg
Beinsegmente pro Stativbein: 3
Mittelsäule: nicht im Lieferumfang
Maximale Aufbauhöhe: 147.3cm
Minimale Aufbauhöhe: 11,4cm
Transportlänge: 66cm

Das Stativ habe ich jetzt seit mehren Monaten im Gebrauch und muss feststellen das es fast alle Punke erfüllt:

1.    1,8 Kg Gewicht das ist ein sehr guter Wert für ein Stativ mit einer Tragkraft laut Hersteller von 23 Kg
2.    Die Tragkraft / Stabilität das Versa trägt ein 600/4 ohne Probleme. Natürlich ist es kein Berlebach UNI, das kann man bei dem Gewicht nicht erwarten, auf Grund des relativ großen Beindurchmessers ist die Stabilität gut. Das geringe Gewicht wird durch eine geringe Wanddicke der Rohre erreicht.
3.     Die Anschläge sind sehr gut zu bedienen, Funktion wie bei Gitzo allerdings leichtgängiger, besser zu bedienen.
4.    Die niedrigste Aufbauhöhe ohne Stativkopf 11,4cm das ist ein sehr guter Wert, für ein Stativ mit dem man auf Augenhöhe fotografieren kann, selbst wenn ich es gerne noch niedriger hätte. Vorteil bei der niedrigen Einstellung ich komme noch an die Klemmschraube meiner Kalottenklemmung.
5.    Mit entsprechendem Stativkopf komme ich auf Augenhöhe.
6.    Leider gibt es keine 100mm Kalottenaufnahme zu dem Stativ. Da die Klemmaufnahme von Durchmesser kompatibel zu 3er Serie von Gitzo, habe ich von diesem Hersteller eine 100mm Kalottenaufnahme bestellt um festzustellen, daß diese nicht kompatibel zu meiner 100mm Kalotte von meinem Sachtler Videokopf ist. Das war für mich ein Ko Kriterium, ohne diese Kalottenaufnahme kann ich das Stativ nicht gebrauchen, sonst hatte das Versa mich nach dem Auspacken überzeugt. Zum Glück habe ich noch eine alter Version eines 100er Kalottenaufnahme von Gitzo diese war so konstruiert das sie für die 3er und 5er Serie passte und ist auch kompatibel zum Sachterkopf. Nach einer Modifikation auf der Drehmaschine ( in den Klemmdurchmesser wurde eine Nut eingestochen zur Sicherung nach RS Methode ) passe der Sachtler-Neiger auf das Stativ. Bei der 70er Kalotte sollte es keine Probleme geben. Die Original Klemmschraube für die Kalotte habe ich durch eine kleinere ersetzt, damit mehr Platz zwischen den Stativbeinen zum Nivellieren ist.
7.    Verschmutzung: Fehlanzeige wie jedes Rundrohrstativ mit Drehverschlüssen hat auch das Versa Probleme mit Schlamm und Sand.  Hier hilft auseinanderbauen und Putzen. Hier ist mein Sachtler Stativ im Vorteil und Stative von Berlebach habe die wenigsten Schwierigkeiten mit Verschmutzung. Groben Schmutz kann am durch Hüllen die am über die Stativbeine zieht  abhalten. Solche Hüllen kann man sich aus Gewebeplane selber nähen. Diese sind nicht wasserdicht halten Sand aber sehr gut von den Klemmverschlüssen ab.

Allgemein:

Sehr gute hochwertige Verarbeitung. Alle Metallteile schön abgerundet. Das Stativ wird mit Gummifüßen geliefert für die man zusätzlich verschiedene Metallspitzen kaufen kann, diese werden über ein ¼“ Gewinde befestigt. Das helle Oberflächenfinish der Beinanschläge müsste nicht sein. Auf die Webstruktur der Stativbeine wird man immer wieder angesprochen, sieht sehr gut aus. Das Stativ wird mit Gummifüßen geliefert für die man zusätzlich verschiedene Metallspitzen kaufen kann, diese werden über ein ¼“ Gewinde befestigt.
Das ist aber alles nicht so wichtig, ich habe endlich meinen sehr guten Kompromiss für die Tierfotografie und Landschaftsfotografie gefunden.


Tipp zum Gewicht sparen: Kombiniert man das Stativ mit den Berlebach 2-Wege-Neiger Mod. 552 (Gewicht: 0,79 kg ) hat man eine sehr leichte Kombination für die Berge, wie auch ein großes Teleobjektiv trägt.


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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Sun, 01 Dec 2013 20:50:46 +0000
Gopro Hero Zubehör für Naturfotografen http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/88-gopro-hero-zubeh%C3%B6r-f%C3%BCr-naturfotografen.html http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/88-gopro-hero-zubeh%C3%B6r-f%C3%BCr-naturfotografen.html Gopro Hero Zubehör für Naturfotografen

Die Gopro ist für mich als Naturfotograf ein zusätzliches Ausrüstungsteil welches in den schon vollen Fotorucksack kommt deshalb muss das Zubehör sehr leicht und einfach sein. Zusätzlich zu der Kamera wurde ein Stativgewindeadapter gekauft kompatibel zu übrigen Ausrüstungsteilen  zu sein. Im Folgenden noch weiteres gekauftes und selbstgebautes Zubehör für die Gopro Hero. 

 Die Kamera Gopro Hero 3 black edition

Die Idee eine kleine Kamera, die Wasserdicht verpackt ist und eine leichte Zeitlupe ermöglicht müsste zu interessanten Filmschnipsel führen. Mal sehen was die Kamera im nächsten Jahr in der Naturfotografie und Tierfotografie so leistet.

1 Stativ

Um die Kamera am Boden aufstellen zu können dient das kleine Stativ. Es besteht aus  3 Stück Aluminium  Flachmaterial 100x15x2mm und einer Stativgewindeschraube. Aus der niedrigen Perspektive wirken Tierbilder und Tierfilmaufnahmen sehr gut.

2 Adaper für Arca swiss kompatible Schnellwechselkupplungen

Um die Hero auf meinen Fotostativen befestigen zu könne wurde eine alte Hama Schnellwechselplatte modifiziert, so dass diese in die Arca kompatible Kupplung passt.  Für Tierfotografen ist dieses System eines der Besten.

Da die Gopro Heros sehr leicht sind kann man sich eine leichte Schnellwechselplatte aus einer Buchenholzleiste herstellen.

 

3 Klemmstativ für die Hero

Um die Gopro Hero überall befestigen zu können habe ich meine Klemme für Blitzgeräte verwendet. Eine Kunststoffleimzwinge bildet die Basis in den Griff wird ein Loch gebohrt und eine Stativgewindeschraube geklebt.

Um die Gopro gut auf der Klemme ausrichten zu können empfiehlt sich die Verwendung eines kleinen Kugelkopfs, da bei der Kamera beigefügten Verstellmöglichkeiten die Drehung im die vertikale Achse fehlt.

 

4 Hering-Stativ

Entweder an einen Zelthering einen Winkel befestigen oder ein Aluminium Winkelprofil Absägen und einen zweiten Winkel anschrauben mit einem Loch für eine Stativgewindeschraube fertig ist der Erdnagel oder das Heringstativ. Wer die Homepage genauer liest bemerkt dass das Teil auch sehr gut zur Blitzbefestigung geeignet ist.

 

Teleskopstange 1 ( ohne Abb. )

Kombiniert man das Heringstativ um eine Teleskopstange ( wieder vom Blitzzubehör geklaut ) kommt man schon in höhere Regionen.

 

Tarnkappe für die Gopro Hero


Will man nahe ans Motiv kann die glänzende Oberfläche der Gopro ein Nachteil in der Tierfotografie sein. Leider ist auch die Gopro Hero 3 black edition nicht wirklich black. Ein kleiner Beutel aus Tarnfleece mit einem Ausschnitt fürs Objektiv löst das Problem.

 Objektivdeckel


Nicht mehr als kleines Kunststoffkästenchen und ein Stück Klettband benötigt es für einen Objektivdeckel für die Gopro Hero. Design ist etwas anderes aber drauf kommt in diesem Fall nicht an.

 Tasche


Canberra 90 von hama ist keine super Tasche, aber schön klein und neben dem Schultergurt auch eine Schlaufe für den Gürtel, so kann man die Tasche am Hüftgut des Fotorucksacks befestigen. Im Hauptfach passt die Gopro mit Stativbefestigung. In den Seitlichen Netztaschen findet das Stativ Platz. In der Fronttasche Fernauslöser, Speicherkarte und Akku.

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Saugnapfstativ für die Autoscheibe

Ob so ein Teil in der Naturfotografie oft Verwendung findet wahrscheinlich nicht. Falls man noch eine Befestigung eines alten Navis hat ist daraus schnell ein Saugnapfstativ gebastelt.

In obere Ende des flexiblen Schwanenhalses ein Loch gebohrt und ein ¼“ Gewindestift eingeklebt.

Wasserwaage

Um die Gopro Hero gerade ausrichten zu können.

 

 

 

Es folgen sicher noch weiter Themen rund um diese Kamera.

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Tue, 25 Dec 2012 20:23:33 +0000
Wintertipps für Naturfotografen http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/87-wintertipps-f%C3%BCr-naturfotografen.html http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/87-wintertipps-f%C3%BCr-naturfotografen.html Wintertipps für Naturfotografen

Kleine Zusammenstellung mit Tipps für die Fotografie im Winter. Vom Kondenswasser, Grödeln, Taschenwärmer bis zur Heizung fürs Tarnzelt

 

Kameras und Objektive

 Für heutige Kameras und Objektive macht die Kälte im normalen Fall keine Probleme. Bei Schneefall macht es Sinn die Kamera und das Objektiv abzudecken. Siehe http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/83-naturfotografie-im-regen.html

Ersatzakkus für die Kamera nicht vergessen und am besten am warmen Körper transportieren.

Vor Objektiven mit kurzer Gegenlichtblende sind Schutzgläser bei Schneefall sinnvoll, so muss man beim Wischen nicht so vorsichtig sein.

 

Die Gefahr von Kondenswasser  auf der Fotoausrüstung

 Wichtig wenn man aus der Kälte in Wärme kommt, kann die Ausrüstung beschlagen das verhindert man in dem man die Kamera und die Objektive im Kalten noch in Plastiktüten einwickelt, dann bildet sich die Feuchtigkeit an der Außenseite der Tüte. Man kann auch die Komplette Fototasche / Fotorucksack in eine große Plastiktüte packen.

Bis die Ausrüstung die Raumtemperatur angenommen hat in der Tüte belassen.

Tipp:

die Speicherkarten / Akkus schon in der Kälte aus der Kamera entnehmen so dass man nicht so lange warten muss bis sich die Ausrüstung klimatisiert hat.

 

Kleidung im Winter für Naturfotografen

 Kanadische Winterstiefel, lange Funktionsunterwäsche, und mehrer Schichten Fleece bilden die Grundlage. Wichtig bei körperlicher Anstrengung schwitzt man deshalb nach dem Zwiebelschalenprinzip anziehen und wenn man sich bewegt lieber 1 oder 2 schichten ausziehen.

Für mich als Brillenträger ist noch die warme Mütze mit großem Schirm sehr wichtig damit ich bei Schneefall noch den Durchblick habe.

 

Wie hält sich der Tierfotograf die Hände warm

 Handschuhe

Taschenöfen

Benzin

Vorteil: halten lange

Nachteil: Geruch

Kohlestäbchen

Vorteil: halten lange

Nachteil: Geruch

Chemie

Diese Taschenöfen bestehen aus einer übersättigten Lösung die beim Druck auf einen „Metall Frosch „ Wärme abgibt. In heißem Wasser der Prozess wieder um gekehrt werden

Vorteil: Sehr einfach

Nachteil: Wärme hält nicht sehr lange gut um sich kurzzeitig die Hände an zu Wärmen.

 

Muff

Für lange Ansitze bei der Tierfotografie habe ich mir aus Fleece einen Muff genäht hat den Vorteil das sich beide Hände wärmen bzw. ein Taschenofen reicht aus.

 

Schneeschuhe

damit kommt man auch bei hohem Schnee gut vorwärts. Sehr hilfreich auch schon bei nur kurzen Distanzen zum Motiv.

 

Pulka

Zum Transport der Ausrüstung.

Grödeln

kleine Steigeisen sehr hilfreich wenn man im Winter in der Nähe von vereisten Wasserfällen fotografiert. Grödeln werden mit Gurtband an den Winterschuhen befestigt, man benötigt keine Steigeisenfeste Schuhe.

Das Problem von Teirfotografen beschlagenen Linsen in Fotohides

Linsen beschlagen wenn sie kälter als die Luft sind und Feuchtigkeit vorhanden ist. Nimmt man die Linse von draußen ins wärmer Fotoversteck dann ist die Gefahr groß dass die Linse beschlägt.

Es kann auch passieren dass wenn man das Objektiv schon recht früh aus dem Tarnversteck steckt dann die Sonne die Luft schneller erwärmt als die Linse, und dadurch die Linse beschlägt.

 

Heizung fürs Tarnzelt

Eine Blechdose am Umfang mit Löchern versehen, in Innere der Dose kommen Teelichter. Deckel auf die Dose und fertig. Für Ausreichend Belüftung im Zelt sorgen.

 

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Tue, 25 Dec 2012 14:07:35 +0000
Zubehör- / Ausrüstungstipps für Natur- / Tierfotografen http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/86-zubeh%C3%B6r-ausr%C3%BCstungstipps-f%C3%BCr-natur-tierfotografen.html http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/86-zubeh%C3%B6r-ausr%C3%BCstungstipps-f%C3%BCr-natur-tierfotografen.html Zubehör- / Ausrüstungstipps für Natur- / Tierfotografen

Was benötigt man alles zur Naturfotografie, neben den bekannten Fotozubehör gibt es viele Kleinigkeiten die in den Fotorucksack gehören. Hier eine kleine Auflistung von Zubehör das einem hilft gute Fotos zumachen.

 

Naturfotografie allgemein

Stativ: Das wichtigste Hilfsmittel für gute Bilder.

 

Filter

Polfilter: Um Reflexe zu verringern. Gute Erfahrung mit B+W, Helionpan Filtern )

Grauverlaufsfilter: Um Kontraste ausgleichen zu können z.B. zwischen hellem Himmel und dunklerer Landschaft, Empfehlenswert Leefilter.

Schutzglass: es gibt immer Diskussionen ob ein Schutzglass vor dem Objektiv notwendig ist. Bei Objektiven ohne Lange Gegenlichtblende ist die Verwendung von Schutzglässer bei Regen oder in Vogelkolonien sehr empfehlenswert.

                       

Schnellwechsel - Systeme

Für den Tierfotografen gibt es aus meiner Sicht nur ein System, die Arca Swiss kompatiblen Schnellwechselkupplungen. Grund dieser Schnellkupplungstyp ist sehr stabil und es gibt viele Hersteller die verschiedene Produkte für das System anbieten. Für das System gibt es angepasste Platten für Kameras, Hochformatwinkel, lange Platten mit 2 Schrauben für lange Teleobjektive, Objektiversatzfüße und diverse Basiskupplungen.

Hersteller:

  • Berlebach
  • FLM
  • Jobu
  • Kirk
  • Novoflex
  • Really right stuff
  • Wimberly

Vorsicht bei den Arca kompatiblen Kupplungen mit Schnellklemmhebeln hier sind auf Grund von Toleranzen nicht alle Hersteller mit einander kombinierbar, bei den Kupplungen mit Schraube ist das kein Problem.Für die Landschaftsfotografie mit Objektiven bis 200mm ist das Novoflex mini connect eine Alternative.

Die Schnellwechselsysteme von Manfrotto sind in Sachen Stabilität sehr gut allerdings sind die vielen Ausführungen untereinander nicht kompatibel, und kein System kann vom großen Teleobjektiv bis zur Kamera alles gut abdecken.

 Plastiktüten

 Es ist immer sinnvoll Plastiktüten / Mülltüten in der Fototasche zu haben, als Sitzunterlage oder als improvisierter Regenschutz für Kamera und Objektiv.  

 Gurtbänder

Muss am Rucksack noch etwas befestigt werden oder soll der Fotorucksack auf der Autorückbank sich nicht selbstständig machen dazu habe ich immer ein Gurtband mit Metallschließe am Fotorucksack. Mit den Gurtbändern mit Metallschließe lassen Gegenstände besser zusammenzurren. So lassen sich auch schnell mal improvisierte Ansitzäste befestigen.

Die Gurtbänder mit Kunststoffschließe wie sie an Rucksäcken verwendet werden sind nicht so gut da man das Gurtband nicht so verzurren kann.

 Isomatte

Für die niedrige Perspektive ist eine günstige Isomatte sehr angenehm. So kann man sich wenigstens bequem in den Deck legen.

Knieschoner

An Stellen wo man keine Isomatte auslegen kann,  helfen Knieschoner dem Naturfotografen ungemein.

Tarnzelt für den Tierfotograf

Ein Tarnzelt macht den Fotografen unsichtbar fürs Motiv.

Eine Empfehlung sind die Tarnzelte von Armeristep Doghouse die nach dem Prinzip von Faltreflektoren aufgebaut werden, hat den Vorteil es geht sehr schnell.

 Tarnnetz

Oft hilft schon ein Tarnnetz ohne dass man gleich das Zelt mitnehmen muss. In der Tasche des Tarnnetzes habe ich immer kleine Kunststoff klemmen um das Netz befestigen oder schließen zu können.

Traubenzucker / Trinkflasche

Immer im Fotorucksack, passieren die tollsten Sachen, wenn der Naturfotograf schlapp macht und umkehrt.

 Akkus

Für Blitz und Taschenlampe auf Grund der guten Lagerfähigkeit sind eneloop Akkus sehr empfehlenswert. Wichtig versuchen Geräte zu verwenden die alle den gleichen Akkutyp benötigen.

 Stirnlampe

Stirnlampen haben bei mir die Taschenlampe ersetzt. Billige LED Modelle aus dem Baumarkt leisten schon gute Arbeit. Ob nachts auf dem Weg zur Birkhahnbalz  oder beim zusammen packen der Fotoausrüstung im Tarnzelt man hat immer beide Hände frei.

 Mückenschutz

Leider kennen Moskitos fast jeden guten Fotoplatz. Deshalb ist ein Mückenschutzmittel oft sehr hilfreich. In Skandinavien hat sich auch eine Jacke aus Netzmaterial mit Kapuze und Gesichtsabdeckung bewährt.

 Reinigung

Linsenpapier und Flüssigreiniger für die Objektive. Seit den neuen Senorenbeschichtungen  ist die Verschmutzung des Sensors deutlich zurückgegangen. Lässt sich die Sensorreinigung nicht vermeiden hilft als erstes der Arctic Butterfly von VisibleDust.

 Literatur

Man kann sich nie genug über die Landschaften / Tiere informieren die man Fotografieren will.Das Geheimnis guter Naturfotografie ist ein gutes Naturverständnis zusammengesetzt aus eigener Beobachtung und angelesenem Wissen

 

Zum Schluss die zwei  wichtigsten Zubehörteile für den Tier / Naturfotograf

1. Der Wecker der einen früh noch vor dem Sonnenaufgang aus dem Bett schmeißt.

Leider geben viele Fotografen mit sehr guter Ausrüstung nicht genügend Geld für dieses Teil aus

2. Geduld; kann man leider nicht kaufen muss man trainieren

 

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Sun, 23 Dec 2012 17:49:08 +0000
Artenreich http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/84-artenreich.html http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/84-artenreich.html Artenreich

Fotoausstelllung der GDT Regionalgruppe VIII

Naturschutzzentrum Eriskirch am Bodensee vom 26.09.2014 – 22.02.2015

Vernissage am Freitag, den 26. September 2014 um 19:00 Uhr

An der  Ausstellung bin ich mit 6 Bildern vertreten.

 

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Sat, 27 Oct 2012 06:06:47 +0000
Naturfotografie im Regen http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/83-naturfotografie-im-regen.html http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/83-naturfotografie-im-regen.html Naturfotografie im Regen

Naturfotografie im Regen / Schnee Ausrüstungs Tipps

In der Naturfotografie sollte man nicht nur das schöne Wetter nutzen, gute Naturfotos kann man gerade auch bei „schlechtem“ Wetter machen.

Kameras und Objektive sind fallen bei Regen oder Schnee nicht sofort aus insbesondere Profikameragehäuse und Objektive sind mit Dichtungen versehen.

Trotzdem muss man es bei Regen oder Schnee nicht darauf anlegen und ein Regenschutz ist ganz praktisch. Auch bei Fotoaufnahmen am Meer macht es Sinn die Kamera und das Objektiv vor dem Salzwasser zu schützen.

 

 Die einfachste Abdeckung – Plastiktüte

Eine Plastiktüte / Müllsack aufgeschnitten und mit Klebeband / Klettband umwickelt ist ein guter Schutz wenn man schnell improvisieren muss.

Für Kompaktblitze verwende ich transparente Gefrierbeutel. Den Gefrierbeutel deutlich größer als das Blitzgerät auswählen das sich der Blitz bei schnellen Blitzfolgen erwärmt.

 Für die Kombination Kamera und Teleobjektiv verwende ich aktuell zwei Abdeckungen

 Kata Regenschutzhülle E-702 und E-704

 

Besteht aus einer Abdeckung für die Kamera und einer Objektivabdeckungen diese gibt es in verschieden Größen.

Die Transparente Kameraabdeckung E-702 schützt die Kamera sehr gut und man kann auch noch alle Einsstellungen sehr gut ablesen. Ein kleiner Nachteil es kann passieren das die Folie von ihnen beschlägt. Durch zwei große Stulpen kann man die Kameras mit beiden Händen sehr gut bedienen. An die Kameraabdeckung wird mit Klettverschluss ein Objektivtunnel für lange Teleobjektive E-704 befestigt.

Bis beide Teile montiert sind dauert es einwenig dann ist die Ausrüstung allerdings sehr gut geschützt. Der Tunnel für die lange Brennweite ist mit Flexiblen Kunststoffteilen verstärkt die allerdings das Verpacken erschweren.

Bei längen Ansitzen im Regen meine erste Wahl.

 Weitere Infos: http://www.kata-bags.de/

  Abdeckung von Lens Coat

Diese Abdeckung ist deutlich einfacher als die Abdeckung von Kata. Die Abdeckung ist ein großer Tunnel in den die Kamera und das Objektiv gesteckt werden für die rechte Hand gibt es noch eine Stulpe. Der hintere Teil der Kamera ist nur abgedeckt wenn man die Hülle zuzieht dann sieht man allerdings auch nicht mehr auf das Display.

Vorteil: sehr guter Stoff dicht und raschelfrei einfach und schnell zu montieren. einfach zu verpacken ist immer im Rucksack.

Von diesem Prinzip gibt es mehrere Hersteller die ähnliche Hüllen produzieren. Positiv bei Lens Coat ist das der Stoff sehr raschelarm ist, für Tierfotografen sehr positiv.

 Weitere Infos: http://www.Lenscoat.com

 Der Regenschirm Swing handsfree von Euroschrim

 Wieder einmal ein sehr interessantes Zubehörteil dass mir von einem Kollegen bei einem Naturfototreffen vorgestellt wurde. Ein Regenschirm der am Körper oder am Rucksack befestigt wird so dass man beide Hände frei hat. Beim Wandern ist das schon sehr schön. Bei der Arbeit hinter dem Stativ ist erst richtig toll, endlich kann man im Regen sehr gut Objektive wechseln.

 Weitere Infos http://www.euroschirm.com

 Regenschutz Fotorucksack

 Wer keinen wasserfesten Rucksack besitzt sollte sich im Trekkingladen Regenschutzhüllen für Rucksäcke besorgen, diese haben den Vorteil gegen über den bei einigen Fototaschen mitgelieferten Regenschutzhaben dass diese nicht an der Tasche festgenäht sind und so einfacher zu reinigen / zu trocknen sind.

 Noch ein Hinweis für Besitzer von Aluminiumstativen

 

Viele Aluminiumwerkstoffe werden von Salzwasser angegriffen. Deshalb nach dem Einsatz das Stativ gut mit Süsswasser abspülen oder komplett in Süsswasser legen und dann trocknen.

 

 

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Sun, 07 Oct 2012 09:48:55 +0000
Better Beamer http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/82-better-beamer.html http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/82-better-beamer.html Better Beamer

Teleblitzvorsätze wie der Better Beamer sind sehr praktisch sie bündeln den Blitz für längere Brennweiten, wie sie in der Naturfotografie verwendet werden. Der Einsatz ist ab 300mm Brennweite sinnvoll. Da dass das Licht gebündelt wird reicht der Blitz weiter oder nicht so viel Leitung pro Blitz benötigt. In den USA sieht man fast keinen Naturfotografen der nicht den Blitz und einen Teleblitzvorsatz verwendet. Der Better Beamer lässt sich komplett zerlegen und wird mit Klettband am Blitzgerät befestigt, aber Vorsicht.

Es ist ja üblich dass man Bedienungsanleitungen oder Warnhinweise nicht liest. Die des Herstellers vom Better Beamer / anderen Teleblitzvorsätzen sollte man unbedingt lesen und beachten. Die Bilder stammen von einem Einsatz, bei dem im Gegenlicht der Schatten aufgehellt werden sollte. Das Problem die Fresnelllinse des Better Beamers wirkt wie ein Brennglas, siehe die Einschusslöcher. Die Wirkung ist übrigens unabhängig von der Kameramarke aber der Brennfleck auf den i Punkt von Nikon hat mir fotografisch mehr gefallen als die Canon Beschädigungen.

 

Wird das Blitzgerät irgendwo abgelegt dann bitte unbedingt die Linse entfernen Brandlöcher in Fototaschen sind ärgerlich aber noch harmlos.

Durch die große Linse geht das Anschmelzen bei Sonnenschein sehr schnell. Bei Test konnte ich auch sehr schnell ein Feuer entfachen. Deshalb bitte Vorsicht beim Einsatz Linse und direkten Sonnenlicht, bei nicht Benutzung immer Abdecken und die Kamera niemals unbeobachtet lassen.

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Thu, 09 Jun 2011 09:02:11 +0000
Tipps für Einsteiger in der Naturfotografie http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/81-tipps-f%C3%BCr-einsteiger-in-der-naturfotografie.html http://wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/81-tipps-f%C3%BCr-einsteiger-in-der-naturfotografie.html Tipps für Einsteiger in der Naturfotografie

Ausrüstung

Nicht jeder der Tieraufnahmen machen will, kann sich gleich ein 500 - 600/4  AF kaufen.

Hier ein paar Vorschläge für eine "günstige" Ausrüstung:

Kamera für die Naturfotografie

Die Kamera sollte man nicht überbewerten. Im ersten Moment ist sie eine Filmbüchse mit Verschluss und der Möglichkeit ein Objektiv anzuschließen. Natürlich haben AF-Geschwindigkeit und Motorfrequenz ihre Berechtigung. Ich denke allerdings, als erstes sollte man in die Optik investieren. Mit einem 135 mm und einer EOS1 Mark 12 hat man es in der Tierfotografie nicht gerade leicht.

Sinnvolle Funktionen der Kamera:

Zeitautomatik
manuelle Belichtungseinstellung
Abblendtaste
Spiegelvorauslösung
TTL - Blitzmessung

1,5-1,6 Crop Kamera damit hat man schon den ersten Konverter.

 

Der Hersteller ist im Prinzip nicht sehr wichtig, das umfangreichste Objektivprogramm für Naturfotografen haben zur Zeit Canon und Nikon.

Teleobjektive für die Naturfotografie

Canon

Mein Tipp, mit dem 400/5.6 von Canon kann man  noch mit 1.4 fach Konverter sehr gute Aufnahmen machen oder mit dem 300/4 IS + 1,4 fach ( mit Einschränkung 2 fach )
Des weiteren ist natürlich auch das 100-400 IS ein sehr interessantes Objektiv, wobei ich es nicht unbedingt mit Konvertern einsetzen würde.

 

Sigma

Das 50-500 Zoom von Sigma ist ein sehr interessantes Objektiv, wenn man in die Naturfotografie einsteigen will, hat mit dem Objektiv einen großen Brennweitenbereich abgedeckt.  Besonders interessant ist die Felxibilität die einem das Objektiv gibt.

 

Mit einem 300mm Objektiv wird man natürlich an gewisse Grenzen stoßen, das Geheimnis der Tierfotografie ist aber dorthin zu gehen, wo man Tiere einfach fotografieren kann wie zum Beispiel Enten am Stadtteich. Gerade in Stadtparks sind Tiere Menschen gewohnt und lassen sich deshalb oft besser fotografieren. Eben so sind Wildgehege oder Wildgatter und Zoos eine sehr gute Möglichkeit näher an Fotomotive zu kommen. In freier Wildbahn kann man man durch den Einsatz eines Tarnzelts die Distanzen verkürzen.

Wichtig ist gerade, mit kürzeren Brennweiten muß man aufpassen, dass man  Tiere nicht beunruhigt oder Störungen verursacht. Es ist keine Entschuldigung, wenn ein "Fotograf " ein Nest freilegt und dann behauptet, er könne sich keine teurere Ausrüstung leisten.

Makrofotografie

Der Einstieg in die Makrofotografie ist sicherlich noch der günstigste. Und positiver Nebeneffekt, Blumen und Insekten gibt es überall in fast unendlicher Vielfalt.
Viele Zoomobjektive haben eine Makroeinstellung, mit der man schon in den Makrobereich vordringen kann.  Der Einsatz eines speziellen Makroobjektivs macht die Sache dann perfekt.
Für den Makrofotografen sind die Makrobjekitve von 180/200 mm ein Genuss, allerdings auch nicht gerade billig. Mit einem 90 / 100mm makro ist man allerdings auch sehr gut beraten und spart noch Geld. Ein sehr gutes Objektiv ist auch das 150/2.8 von  Sigma, sehr gute Qualität Stativschelle hohe Lichtstärke für die kreative Fotografie. Eine Blitzschiene und ein normales Blitzgerät + Kabel, zum entfesselten Blitzen, ein Stativ  mit variaber Beinspreizung, eine selbstgemachte Aufhellfolie -  und man ist bereit für das Makroreich.
Auf Grund des zu geringen Objektiv Objektabstandes würde ich kein 50mm Makro empfehlen.

 

Stativ für Naturfotografen

Sehr wichtig ist das Stativ! ( siehe Schärfe ) Im Programm von Gizzo, Berlebach oder Manfrotto findet man sicher ein passendes. Vorsicht, gerade bei leichten Ausrüstungen sollte das Stativ nicht zu leicht sein. Das Stativ bitte auch einsetzen! Gerade am Anfang sollte man sehr viel mit dem Stativ arbeiten, die Qualität der Bilder und der Bildgestaltung wird besser.

Der Stativkopf sollte unbedingt wechselbar sein, am besten man kauft diesen extra. Für fast alle Motive geeignet ist ein Kugelkopf. Wer mit Telebrennweiten größer 400 arbeitet, sollte sich einen 2D Neiger ( z.B. den 501 von Manfrotto ) zulegen.  Ausnahme die Berlebach Stative mit Kugel. Eigentlich sind diese zum nivellieren gedacht, am Anfang kann man sich aber einen Kopf sparen und nur die Kugel verwenden super stabil. Wichtig für die Naturfotografie ist noch dass man mit dem Stativ auch in Bodennähe arbeiten kann, hierfür ist eine variable Stativbeinspreizung notwendig. Auf eine Mittelsäule kann in der Naturfotografie verzichtet werden.
Für Makromotive verwende ich den 3D Super Junior Neiger ( Manfrotto ), einen sehr einfachen aber stabilen Neiger, für Landschaft, Pflanzen und Pilze.

Ein Bohnensack ( Siehe Fototipps ) gehört auch zur Grundausrüstung, zum einen beim Auflegen der Kamera in Bodennähe und als guter Ersatz für ein Autoscheibenstativ,

Filter in der Naturfotografie

Die wichtigsten Filter werden hauptsächlich in der Landschaftsfotografie eingesetzt:

Filter, die man situations- bedingt einsetzt:

  • Grauverlauffilter um zu große Kontrastunterschiede zwischen Himmel und Landschaft ausgleichen zu können
  • Pol-Filter ( Polarisationsfilter ) um das Himmelsblau bzw. die Wolken zu verstärken, funktioniert nur bei Seitenlicht. Kann auch Spiegelungen auf nicht metallischen Oberflächen beseitigen  ( z.B. Wasser ).

Allgemein

Auf dem Fotomarkt wird viel Unsinn angeboten, das Geld sollte man lieber in die wichtigen Ausrüstungsteile stecken und dies ist zuallererst das Objektiv, dann das Stativ und dann kommt erst die Kamera. Und Vorsicht, als Fotograf ist man sehr anfällig für das gefürchtete Technikfieber, das einen nur noch an Technik und nicht mehr an Bildgestaltung, Ausdauer und Freude am Fotografieren denken lässt.
Ein wichtiges Ausrüstungsteil kann man nicht kaufen sondern nur erlernen, die Geduld und Ausdauer. Wichtig sind gute Bestimmungsbücher und Literatur die einem ein gutes Hintergrundswissen zu den Motiven liefert.

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Fri, 11 Mar 2011 20:30:56 +0000