Wind ist in der Naturfotografie nicht immer gerne gesehen besonders bei der Pflanzenfotografie reicht schon ein kleiner Windhauch um durch Motivbewegung Unschärfen zu erzeugen. Deshalb hilft sich der Naturfotografe mit einem Pflanzenhalter.

Grundlage dieses Pflanzenhalters ( Pos. 1, 2, 3 ) sind 12mm Aluminiumrohre ( in jedem Baumarkt erhältlich ). Diese werden über ein Kreuzklemmstück miteinander verbunden. Dieses besteht aus 2 Schellen für 12mm Heizungsrohre, die über eine kleine Gewindestange ( M6 ) miteinander verschraubt werden. Die Schellen haben das Muttergewinde schon integriert. Wichtig ist, dass die Gewindestange eingeklebt wird, damit sich nichts mehr lösen kann. 

Wer seine Kamera ferngesteuert auslösen will, kann auf die Lösungen der Kamerahersteller oder auch diverse Zubehörfirmen zurückgreifen. Der Preis, aber auch so Dinge wie fehlende Postzulassung spricht oft dagegen.

Auch für den flexiblen Zusammenhalt von Filmbüchsen ist ein abgestepptes Gummiband sehr hilfreich, mit einem Griff hat man einen Filmvorrat um ein Stativbein gewickelt.

Damit die Ersatzakkus / Batterien im Fotorucksack schnell griffbereit sind und nicht zwischen den Objektiven umherrollen, ist ein Batteriehalter sehr nützlich, es gibt natürlich Kunststoffboxen zu kaufen für diese Aufgabe. Der Nachteil ist, dass diese Boxen meistens aus sehr sprödem Material bestehen und starr sind, so dass man sie nicht in jede Ecke des Fotorucksacks quetschen kann. Ein flexibles Batterieetui ist da von Vorteil.

Konverter Halter von Joachim Raff

Jeder Naturfotograf der Objektiv Doping mit Hilfe von Konvertern / Extendern betreibt, kennt das Problem. Man muss mit zwei Händen Kamera, Konverter und zwei Deckel händeln. Irgend etwas fällt dann manchmal zu Boden. Glück, wenn es nur ein Deckel war! Das Ganze dauert auf jeden Fall viel zu lange. Während andere von einem Telezoom 200-600/ 4 träumen, würden mir schon einschwenkbare Konverter reichen.

Wer keinen Stabilisator ( IS, VR ) in seinem Teleobjektiv eingebaut hat, dem kann ich nur wärmstens empfehlen, sich eine Objektivabstützung anzuschaffen - als Ergänzung zu einem stabilen Stativ + Stativkopf. Durch die Abstützungen werden die Schwingungen deutlich reduziert. Im Fogenden wird beschrieben wie man sich so eine Objektivabstützung, für den Einsatz bei der Tierfotografie selber bauen kann.

Dieses sehr gute Objektiv hat den großen Nachteil, dass es keine Stativschelle vom Hersteller dafür gibt.  
Da in Newsgroups noch immer nach einer Möglichkeit gefragt wird, wie man dieses Objektiv mit einer Schelle nachrüsten kann, hier ein Foto einer selbstgebauten Schelle.

Der Nikon Winkelsucher wird an die Gehäuse der Profimodelle geschraubt, was den Vorteil hat, dass dieser recht fest sitzt. Der Nachteil ist, dass man jedesmal das Okularschutzglas abschrauben muß, um den Winkelsucher zu montieren. Für draussen völlig unpraktisch, schon mal ein Okularschutzglas im Laub gesucht?

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