Papageitaucher - die Clowns der Vogelfelsen
Familie Alkenvögel
Größe: 28 - 34cm
Flügelspannweite: 50 bis 60 cm
Geschwindigkeit im Flug: bis zu 80Km/h
Nahrung: Schwarmfische, Sandaale, Sprotte, Lodde, Hering
Verbreitung: Küsten Nordeuropas, Grönlands und Islands
Koloniebrüter, Papageitaucher benötigen einen Untergrund in dem sie Brutröhren graben können. Oft werden auch verlassene Kaninchenbauten übernommen. Männchen und Weibchen graben gemeinsam die Höhle ( bis zu 1m tief ). Dort wird dann ein einzelnes Ei gelegt. Nach 40 Tagen Brutzeit schlüpft das Junge und wird dann von den Eltern in der Höhle mit Fisch versorgt. Im altern von ca. 6 Wochen verlässt das Junge die Bruthöhle.
Papageitaucher können mit ihrer Zunge Fische quer im Schnabel festhalten und so weiter Fische fangen so bringen sie Abends einen ganzen Schnabel voll Fische zum Kücken.
Den bunten Schnabel haben die Papageitaucher nur während der Balz und der Brutzeit später fallen die Hornplatten ab.
Zu den Bildern:
Die Bilder stammen aus Norwegen. Schon bei meiner ersten Naturfotoreise habe ich versucht Flugaufnahmen von Papageitauchern zu machen leider ohne großen Erfolg, auf Grund der damaligen Technik. Das Thema hat mich aber nicht losgelassen. Als die Technik vorhanden waren 2 Urlaube notwenig um die gewünschten Aufnahmen zu bekommen. Jeden wenn das Licht passte hieß es jeden Nachmittag mit ca. 24 Kg Fotoausrüstung zur Papageitaucherkolonie aufsteigen und dann jeder Möglichkeit für eine Flugaufnahme nutzen. Die Flugaufnahmen wurden alle Freihand mit 300mm Brennweite gemacht. Die ersten Tage waren umsonst bis die AF / ISO Einstellungen angepasst waren. Die Belichtung wurde auf Grund der hohen Kontraste manuell eingestellt.