Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: stativ - Wildlifepaparazzo.de http://www.wildlifepaparazzo.de Mon, 25 Jun 2018 11:05:15 +0000 Joomla! - Open Source Content Management de-de Nimm 2 / Zwei Objektive auf einen Stativkopf http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/stativ/item/92-nimm-2-zwei-objektive-auf-einen-stativkopf.html http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/stativ/item/92-nimm-2-zwei-objektive-auf-einen-stativkopf.html


Bei der Tierfotografie ist man oft an lange Telebrennweiten gebunden meistens Festbrennweiten. Kommt das Motiv näher als erwartet dann kann man oft nicht mehr reagieren,

da ein Wechsel der Optik auf eine kürzere Brennweite zulange dauert oder durch die Störung das Motiv flüchtet. So kann es sinnvoll sein 2 Teleobjektive auf einem Stativkopf zu montieren um flexibel bei der Brennweite zu sein. Hauptsächlich wird Nimm 2 bei der Ansitzfotografie im Tarnzelt oder Ansitzhütte oder in Wildparks eingesetzt überall wo man nicht durch Ortsveränderungen flexibel reagieren kann und die Ausbeute über unterschiedliche Bildausschnitte steigern kann. Bei manchen Fotografen könnte der Grund auch sein dass man endlich zeigen kann wo für man sein Geld investiert hat. Auf dem Markt gibt es einen Stativkopf des dafür gebaut ist der EKI Head (Teleneiger Pro MD II ) . Da ich schon seit Jahren einen gebrauchen Sachtler Videoneiger habe, sollte das die Basis für einen Eigenbau werden. Die Konstruktion funktioniert auch mit anderen stabilen Neiger man muss es auf jeden Fall testen.
Das wichtige bei einem Neiger ist der Gewichtsausgleich. Die Kamera Objektivkombination wird ohne Klemmung in der Waage gehalten.  Wenn man 2 Teleobjektive nebeneinander  auf einen Neiger  montiert dann wird schnell der Schwerpunktsabstand, zum Drehpunkt, für den Videoneiger zu hoch. Verkürzt man den Schwerpunktsabstand dann funktioniert der Gewichtsausgleich auch noch bei höheren Gewichten, wie zwei Teleobjektiven.
Deshalb sind bei der Konstruktion die Objektivbefestigungen seitlich tiefer als die Ursprüngliche Befestigungsebene  des Videoneigers. Die Basis des Bügels ist  Multiplexplatte ( 750 mm x 10 mm ). An den Trennstellen mit 2 Komponenten Kleber verklebt und mit Stahl - Holzschrauben ( D=5 Länge ca. 50 mm ) verschraubt. Auf Maße habe ich verzichtet das diese sich nach dem verwendeten Neiger richten. Wichtig ist dass der Bügel nicht zu breit wird und man trotzdem noch an die Bedienelemente kommt.
Wer möchte kann in die Obere Platte noch eine Zollgewindeschraube einkleben damit man in der Mitte noch ein dritte Befestigungsmöglichkeit hat „ Nimm 3“.

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Stativ Fri, 05 Sep 2014 18:54:01 +0000
Schneeschuhe fürs Stativ http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/stativ/item/89-schneeschuhe-f%C3%BCrs-stativ.html http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/stativ/item/89-schneeschuhe-f%C3%BCrs-stativ.html Schneeschuhe fürs Stativ

Ein Tipp für Naturfotografen die auch im Winter bei Schnee fotografieren. Gerade in der Tierfotografie sinkt das Stativ gerne durch das hohe Gewicht von Stativ und Objektiv im Schnee ein. Das kann durch Schneeschuhe an den Stativbeinen verhindert werden.

 Grundmaterial runde Deckel von Gefierboxen, Vorteil das Material der Deckel ist kältebeständig und wird nicht spröde.  


 Bild 1 zeigt eine Ausführung für Stative mit Doppelspeiks.

 


 

Bild 2 zeigt die mögliche Ausführung für Stative mit einer Kombination aus Gummifuss und Spike

Pos. 1 Deckel einer Gefrierbox

Pos. 2 Stück Kunststoff wird zwischen Gummifuss und Stativbein gesteckt und mit dem Gummifuss festgeschraubt, in die zwei kleinen Löcher wird die Gummischnur zur Befestigung des Deckels gefädelt


Bild 3 zeigt eine Ausführung für Stative mit normalen Spitzen

 

Pos. 3 Klettband um den Stativfuss gewickelt um die Gummischnur am Stativbein zu befestigen.

 

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Stativ Sun, 15 Sep 2013 17:47:40 +0000
Bohnensack http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/79-bohnensack.html http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/79-bohnensack.html Bohnensack

Ein kleiner Sack mit trockenen  Bohnen, Reis oder Linsen gefüllt ist für den Naturfotografen oft das beste Stativ, bei offenem Fenster auf die Autotür gelegt, ersetzt der Sack ein Autoscheibenstativ, und verhindert besser als jedes starre System, dass  Schwingungen zum Verwackeln führen. Durch die Füllung werden Schwingungen abgebaut, so dass längere Belichtungszeiten möglich sind. Auf den Boden gelegt, ergibt der Sack ein improvisiertes Bodenstativ. Im Gehege legt man den "alten" Sack auf eine Mauer und erhält ein sehr gutes Stativ. Einziger Nachteil schnelle Schwenks sind auf dem Sack nicht möglich.

Neben einem alten Kunstlederturnbeutel verwende ich eine kleine Kunstledertasche, die ich zur Unterstützung ( wir machen den Weg frei ! ) von meiner Bank kostenlos bekommen habe. Die Tasche ist 240mm x 170mm groß und dient wohl zum Transport von großen Geldscheinen, zum fotografieren diese entfernen.
Noch ein Tip: auf Flugreisen füllt man den Sack vor Ort im Supermarkt.

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Mon, 28 Feb 2011 20:34:29 +0000
Schärfe, Schwingungen http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/73-sch%C3%A4rfe-schwingungen.html http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/tipps-und-tricks/item/73-sch%C3%A4rfe-schwingungen.html Schärfe, Schwingungen

Lange Tele mit einer Anfangslichtstärke von 4.0 werden oft mit 1,4  fach Konverter eingesetzt, da die Qualität der Aufnahme bei Einsatz eines hochwertigen Konverters nicht leidet. Wie sieht es mit dem Zweifachkonverter aus ? Oft hört man von der schlechten Qualität dieser Konverter. Meine Erfahrung ist, dass das größte Problem die Verwacklungen bei der schlechteren Lichtstärke 8 und den daraus resultierenden langen Belichtungszeiten ( Grundobjektiv 4.0 ) sind, die die Aufnahmen verschlechtern. Auch in vielen anderen Fällen sind es Vibrationen, die für schlechtere Bildqualität verantwortlich sind.

1. Die konventionellen Techniken
2. Bildstabilisatoren
3. Kontrolle der Schärfe


1. Die konventionellen Techniken um scharfe Aufnahmen zu erhalten

1.1 Stabiles Stativ am besten ohne Mittelsäule
1.2 Stabiler Stativkopf
1.3 Auflageflächen des Stativkopfes und des Schnellwechselsystems
1.4 2 - 3 Punkt Objektivabstützungen
1.5 Spiegelvorauslösung
1.7  Zwei Stative
1.8  Bohnensack
1.9  Telestütze
1.10 Filmempfindlichkeit


1.1 Stativ

Es ist schade, da sieht man oft Fotografen mit toller Ausrüstung, aber beim Thema Stativ wurde gespart. In der Naturfotografie sollte man ein gutes Stativ besitzen und auch einsetzen! Es rentiert sich, die Bildgestaltung wird besser und die Aufnahmen schärfer.
Gerade wenn man nicht die teuren hochlichtstarken Teles besitzt, sollte man sich die Arbeit mit dem Stativ  angewöhnen, um eine gute Bildqualität zu erhalten.
Eine Mittelsäule ist sehr praktisch, um die Kamera in der Höhe zu verstellen, die Betonung liegt auf Kamera, nicht ein Teleobjektiv! Die meisten wenn nicht alle Mittelsäulen schwingen. Deshalb am besten ganz auf eine Mittelsäule verzichten und  den Stativkopf direkt auf dem Stativ montieren oder zumindest die Mittelsäule nicht ausfahren.
Gewicht ist schlecht zum Tragen, bringt aber Stabilität. Ein Carbonstativ ist zwar zum Tragen eine Wohltat, bei Wind ist ein schweres Aluminium- oder besser ein Holzstativ ( es gibt auch schwere Carbonstative ) von Vorteil.  Ich war überrascht, als ich von einem 3er Gitzo Stativ auf ein 5er Gitzo Stativ wechselte - gerade die Aufnahmen mit zweifach Konverter wurden viel besser.
Carbonstative sollten auch belastet werden, das heißt eine leichte Kamera / Objektiveinheit und ein leichtes Stativ neigen eher zum Schwingen als wenn man die leichten aber stabilen Carbonstative mit entsprechendem Gewicht belastet.

Stativ Test
Die Kamera mit der längsten Brennweite auf das Stativ setzen und durch den Sucher blicken, dann gegen die Gegenlichtblende klopfen. Je  schneller die Schwingungen durch den Sucher nicht mehr sichtbar sind um so besser ist das Stativ.

Wichtige Punkte beim Stativkauf:

1. Stabilität:
ist das Stativ nicht stabil genug, braucht man es nicht mitzunehmen. KO kriterium
2. Gewicht
Ein zu schweres Stativ schleppt man nicht gerne mit sich herum, trotzdem an den Aufnahmen sieht man den Erfolg und es gibt Hilfsmittel, die das Tragen erleichtern. ( Transport der Fotoausrüstung ).
3. Beinspreizung
Um nahe am Boden fotografieren zu können, sollte das Stativ eine variable Beinspreizung besitzen, z.B. wie bei Gitzo VA Stativen in 3 Stufen bis zu 90°.
4. Bedienbarkeit
schwergängige Schraubverschlüsse an den Stativbeinen können sehr nervig sein.
5. Auswechselbarer Stativkopf:
das heißt 1/4 Zoll oder 3/8 Zoll Stativgewindeschraube zur Befestigung.

Noch ein alter Tipp damit das Stativ nicht vor Kälte friert und dadurch zittert: die Stativbeine mit Heizungsrohrisolierung ummanteln.
Ist bequemer beim Tragen und im Winter friert man nicht fest.

1.2  Stativkopf

Siehe: eine Frage des Kopfes
Nicht blenden lassen von großen Kugeldurchmessern ( bei Kugelköpfen )! Immer die dünnste Stelle am Stativkopt ( bei Kugelköpfen der Hals über der Kugel ) suchen und mit anderen Produkten vergleichen.
Bei Neigern sollte man sich die Höhe ansehen, je höher der Neiger um so schwingungsanfälliger ( meistens ! ).  Alle Lagerungen im nicht geklemmten Zustand auf Spiel untersuchen. Vorsicht manche Hersteller füllen die Lagerungen der Köpfe mit zähflüssigen Fett, das im ersten Moment eine höhere Fertigungspräzision vorspiegelt.

1.3  Auflageflächen

Viele Hersteller belegen die Auflageflächen ihrer Stativköpfe oder Schnellwechselplatten mit Gummiplatten oder Kork, damit sollen Beschädigungen von Kameras und Objektiven verhindert werden. Der Erfolg dieser Weichauflagen sind oft Schwingungen!

Lösung:
Weichauflagen  entfernen. Wer unbedingt eine Zwischenlage haben will, sollte die Gummiauflage gegen eine harte Kunststoffplatte ( z.B. ABS Kunststoff  im Modellbaubedarf ) austauschen. Diese verhindert auch Kratzer an den Auflagestellen.
Schnellkupplungen sollten grundsätzlich aus Metall gefertigt sein wie z.B. Graf, Arca Swiss, Hama Pro Plate, Novoflex.

1.4 2 - 3 Punkt Objektivabstützungen

Bei heutigen Teleobjekiven werden die Stativschellen oft als Tragegriff missbraucht, durch die Doppelbenutzung werden die Stativschellen viel zu hoch gebaut. Zum einen schwingen daher die Stativschellen selber, zum andern werden die Stativköpfe stärker belastet, da die Schwingung an einem Hebel angreift.
Lösung:
Objektivabstützungen in Form einer Schiene, die zusätzliche Abstützungspunkte schafft, bei langen Teles möglichst vorne und hinten am Objektiv. Der Abstützpunkt Richtung Kamera sollte möglichst verstellbar sein, um bei Konvertereinsatz diesen abstützen zu können. Bei kurzen Brennweiten reicht meist die vordere Abstützung, da die Stativschelle dicht am Kameragehäuse liegt. ( Hersteller Burzynski )

 
3 Punkt Objektivabstützung

Selbstbau von Objektivabstützungen

1.5 Spiegelvorauslösung

haben leider nicht einmal alle hochwertigen Kameras. Für die Naturfotografie allerdings sollte man diese Funktion in mindestens einem Kameragehäuse haben. Besonders in der Macrofotografie verhilft die Spiegelvorauslösung in Verbindung mit einem stabilen Stativ zu superscharfen Aufnahmen. Aber auch bei Säugetieren oder Vögel sollte man bei längeren Belichtungszeiten  die Spiegelvorauslösung verwenden, da die Motive oft ruhig halten. Nur so kann man in einigen Fällen die optische Qualität der Objektive nutzen.. Leider wird die Spiegelvorauslösung oft nicht eingebaut oder hinter viel zu kleinen zu schwergängigen Hebelchen oder Kläppchen versteckt.

1.7 Zwei Stative

Die Kamera- Teleeinheit mit Zweistativen abzustützen bringt natürlich eine bessere Stabilität, solche Vorschläge halte ich aber in den meisten Fällen für nicht praxisgerecht, da dies eine sehr unbewegliche Kombination ist, und wer hat schon immer zwei Stative dabei. Eine Möglichkeit ist vielleicht mit einem Einbeinstativ die Kamera abzustützen oder mittels Einbein und eines Gabelkopfes am hinteren Objekivtubus.

1.8 Bohnensack

um Schwingungen zu vermeiden, ist es sehr sinnvoll, das Objektiv mit einem Bohnensack zu beschweren, das heißt der Sack wird einfach über das Objektiv gelegt, besonders bei Wind eine gute Möglichkeit Vibrationen zu verringern ( siehe Bohensack )

1.9 Telestütze

Bei Teleobjektiven ohne Stabilisator kann bei kritischen Belichtungzeiten eine Telestütze sehr hilfreich sein. Diese wird an einem Stativbein und unter dem Kameragehäuse befestigt und dämpft so nochmals die Schwingungen des Verschlusses. Die Stütze muß nach meiner Erfahrung nicht ganz festgezogen werden, so ist die Kamera noch einigermaßen beweglich und die Schwingungen werden trotzdem gedämpft. Insbesondere bei Aufnahmen mit Doppelkonverter bringt dies eine Verbesserung der Bildqualität. Hersteller: Manfrotto, Burzynski. Am besten in Kombination mit der unter 1.4 beschriebenen Objektivabstützung und der Spiegelvorauslösung einsetzen.

 
Telestütze

1.10  Filmempfindlichkeit

Was hat die Filmempfindlichkeit in dieser Aufstellung zu suchen. Die Schwingungen der Kamera zu reduzieren, ist eine Sache, aber unter schlechten Lichtverhältnissen sind auch die Eigenbewegungen des Motivs zu berücksichtigen. So muß man, um scharfe Aufnahmen zu bekommen, einen empfindlicheren Film wählen, selbst wenn dieses mit gröberen Korn bestraft wird.

2.0 Bildstabilisatoren

2.1 Stabilisator ( IS, VR )

Die Wunderwaffe: Man kann einiges / das meiste mit konsequentem Arbeiten und dem Einsatz der oben beschriebenen Hilfsmittel erreichen. Die Stabilisatoren machen  in einigen Fällen unabhängig von Hilfsmitteln wie Telestütze oder Objektivabstützungen.
Interessant wird endlich auch das Arbeiten vom Einbeinstativ ober bei kürzeren Brennweiten ( 400 mm ) aus freiher Hand. Das bedeutet nicht, daß Stative ihre Bedeutung verlieren, in einigen Fällen ist aber die Beweglichkeit höher einzustufen als das letzte Quentchen Bildgestaltung, welches durch das Stativ ermöglicht wird.
Diese Beweglichkeit gilt es bei Einsatz der Stabilisatortechnik zu nutzen.Das Fotografieren mit den Telezooms 100-400 IS, 80-400 VR ist eine tolle Sache, die variable Brennweite ergänzt durch die Möglichkeit der Freihandfotographie ermöglicht eine neue Dimension des Fotografierens.
Bei Belichtungszeiten von 1/60 oder länger bleibt das Ausschußrisiko trotzdem, da die Motive oft nicht still halten, egal ob mechanische Telestützen ... oder  Bildstabilisatoren, wenn sich das Motiv bewegt, hilft alles nichts!
Bei schwingendem Untergrund ( Bohlenstege, Auto, Boote ) können die konventionellen Techniken nichts ausrichten, hier kann der optische Bildstabilisator seine Vorteile ausspielen.
Leider funktioniert  bisher bei keinem Hersteller die Spiegelvorauslöung mit dem Stabilisator, so daß auch noch bei Stabilisatorobjektiven konventionelle Techniken eingesetzt werden müssen. Ferner funktionieren noch nicht alle Bildstabilisatoren vom Stativ aus, was den Einsatz einschränkt.

Kein Allheimittel, aber die technische Neuerung nach der Einführung des AF !





 

2.2 Stabilisator nach dem Kreiselprinzip

Es gibt auch Stabilisatoren, die man an die Stativschelle des Objekivs schraubt. Diese arbeiten nach dem Kreiselprinzip, das heißt zwei Massen werden in Rotation versetzt und gleichen Bewegungen aus. Nachteile der Stabilistor braucht einige Minuten  bis er arbeitet und der Preis ist extrem hoch.

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Tipps und Tricks Mon, 28 Feb 2011 20:27:25 +0000
Bodenstativ für schwere Tele http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/stativ/item/66-bodenstativ-f%C3%BCr-schwere-tele.html http://www.wildlifepaparazzo.de/selbstgemacht/stativ/item/66-bodenstativ-f%C3%BCr-schwere-tele.html Bodenstativ für schwere Tele

Das Vorgestellte Bodenstativ ist für Tierfotografen mit schweren Teleobjektiven ( z.B 400/2.8, 500/4, 600/4 800/5.6, 300-800/5.6 ) gedacht. Seit Jahren fotografiere ich Tiere in Augenhöhe meistens vom Bohnensack und mit Hilfe eines Winkelsuchers. Für diese Art der Fotografie habe ich mir auch schon Hilfsmittel gebaut um besser schwenken zu können. Trotzdem verpasst man, immer wieder mit dieser Technik schnelle Aktion und es ist sehr schwierig den Horizont gerade zu halten.

 Deshalb musste ein neues nivellierbares Bodenstativ her. Wichtig waren folgende Prämissen:

-         Nivellierbar möglichst mit einem großem Nivellierwinkel

-         Möglichst niedrig

-         Kompakt

-         Hohe Tragkraft für schwere Objektive

-         Einfacher Bau des Stativs

Auf dem normalen Stativ setze ich eine 100 Nivellierkalotte zur Befestigung des 2D Neigers  ein.  Für das Bodenstativ ist die Kalotte nicht zu gebrauchen da sich die Klemmschraube für die Kalotte nicht mehr bedienen lässt. Deshalb dient ein Nivellierkopf zum Ausgleich  diese haben die Klemmung seitlich so dass sich diese auch knapp über dem Boden noch bedienen lässt. Nachteil bei den Nivellierköpfen ist dass die meisten nur ca. 15° Winkelausgleich zulassen, schlecht wenn der Boden stärker geneigt ist. Deshalb musste das Bodenstativ noch verstellbare stabile Füße bekommen.

 

 

 Basisplatte des Bodenstativs

Basis für das Stativ ist eine Multiplexholzplatte ( Buche Wasserfest verleimt ), diese wird dreieckförmig zu geschnitten ( ca.460mm Kantenlänge, Dicke 16mm ) an den Ecken wird mit 2 Komponentenkleber eine Einschlagmutter M8 geklebt.  Damit sich das Bodenstativ besser händeln lässt werden mit der Stichsäge noch 3 große Löcher ausgesägt damit man die Platte besser greifen kann.

In der Mitte der Platte wird zum Schluss noch ein Loch für die 3/8“ Schraube gebohrt fertig ist die Grundplatte.

 Die Bodenstativbeine

Die Füße sind M8 Gewindestangen. Vorteil stabil und das Bodenstativ lässt sich damit auch ohne den Nivellierkopf  sehr gut ausrichten, mit dem Nivellierkopf geht es deutlich schneller beides zusammen ermöglich einen größeren Ausgleichswinkel.

 

 Pos. 1  Kugelgriff

Pos. 2 Gewindestange  ( Länge XXX )

Pos. 3 Rändelmutter zum kontern sonst wackelt das Stativbein

Pos. 4  Kugelgriff in der Mitte auseinander gesägt ( damit sinkt das Stativbein im weichen Boden nicht ein)

Pos. 5 Flügelmutter dient als Doppelspike

 Fertigstellung

Der Nivellierkopf ist der FLM LB60X ( +-15° ) und wir mit einer 3/8" Schraube mit der Platte verschraubt, darauf kommt der Wimberley Head, der hat den Vorteil gegen über meinem Videoneiger dass er deutlich niedriger ist. Das Bodenstativ trägt ein 600er Teleobjektiv ( 6Kg ) problemlos.

 Transport des Bodenstativs

 

Zum Transport polstere ich den Nivellierkopf und die Stativbeine mit Heizungsrohrisolierung ab und stecke das Bodenstativ in eine selbst genähte Tasche aus Gewebeplane da das Stativ oft verschmutzt ist. Das Bodenstativ wiegt mit Nivellierkopf ohne Wimberley Head knappe 2 Kg und ist somit für den Naturfotograf noch sehr gut zu transportieren.

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joachim.raff@t-online.de (Joachim) Stativ Sat, 03 Mar 2012 16:18:31 +0000